Montag, 29. Dezember 2008

Tankard & Abandoned - Pirmasens Quasimodo 27. 12. 2008


Nach einiger Irrfahrt wegen Navi in Kombination mit Baustelle und dem freundlichen Ignorieren der Tatsache, dass ich den Weg kannte, kamen wir mitten in den Auftritt der lokalen Supporter Zerogod. Gut, dass wir nicht rechtzeitig kamen, denn die Jungs hatten a) mit Soundproblemen zu kämpfen und b) war ihr Mix aus Death & Grind nichts besonderes, geschweige denn gut. Halle war leider nicht sehr voll, in die erste Reihe kam man bei allen Bands problemlos. Dennoch viele engagierte und, man kanns an den Kutten erkennen, gut informierte Metalfans.

Abondoned waren da schon wesentlich besser. Ihr sehr nett anzuhörender Thrash Metal sorgte zum ersten Mal für rege Stagediving-Aktivität. Die Spielfreude war ihnen, trotz Aushilfsdrummer von Courageous, anzumerken, obwohl sie sich ja als Hessen, ähnlich wie ich, im Ausland aufhielten. Sie präsentierten sowohl Tracks ihrer beiden Scheiben, als auch alte Demolieder.

Nach kurzer Umbaupause und einem Hippie-Intro (wusste leider nicht wie das Lied hieß, Mithilfe erwünscht), zeigten dann Tankard wo die Glocke hängt. Gerre sorgte durch seine immergute Laune und seinen fantastischen Humor mal wieder für ausgelassene Stimmung. Die sympathischste Wampe Frankfurts und garantiert auch des Thrash Metals zeigte ebendiese auch immer wieder und ließ sie vom Publikum ehrfurchtsvoll bestaunen. Leider war Gerre am Knie etwas lädiert, was er auf Sex mit dem Drummer zurückführte. Deshalb widmete er ihm auch das Lied The Beauty and the Beer Musikalisch gab es einen Querschnitt aus alten (Zombie Attack, Maniac Forces), mittleren (Beermuda, Nation Over Nation) und neuen (Die with a Beer in Your Hand, Rectifier) Klassikern. Vom neuen Album wurde auch ein Stück präsentiert. Als Zugabe gab es dann in einem Aufwasch Live to Dive, Freibier und natürlich Empty Tankard. Die Leute gingen schön ab, Stagediving während des gesamten Gigs, immer ein paar Leute auf der Bühne... Freibier kam mit Gesangseinlage eines Fans, allerdings war die Bühne so voll, dass man ihn eigentlich nur am Anfang sehen konnte.

Sehr schönes Konzert, das aber leider nicht an das 2006er im Trierer Ex-Haus heranreichte.

Link zum Veranstaltungsort: Quasimodo

Kommentare:

Godefroot hat gesagt…

Ich fand das konzert auch gut!
Aber wie du bereits gesagt hast, es kam nicht an das Konzert in Trier heran. Lag aber wahrscheinlich an der Location.

Und ich stehe immernoch dazu, dass ich Zerogod gut fand...

Gripweed hat gesagt…

Ich schätze, dass ist ein Charakterproblem...

Godefroot hat gesagt…

Stimmt. Ich habe einen Charakter und ihr nicht...

Gripweed hat gesagt…

Dafür keinen Musikgeschmack...

Godefroot hat gesagt…

Mmh na gut ist jetzt natürlich die Frage, was schlimmer ist ;)

Gripweed hat gesagt…

Naja, beides schätze ich... Aber ein guter Musikgeschmack gleicht den schlechten Charakter aus.

Godefroot hat gesagt…

Naja ich finde, dass mein ausgezeichneter Charakter einen, aus deiner Sicht, schlechten Musikgeschmack mehr als wieder gut macht ;)

Gripweed hat gesagt…

"Blüte und Untergang, Würdigkeit und Unwürdigkeit, edle und gemeine Gesinnung, alles drückt sich in der Musik aus und lässt sich nicht verbergen." - [Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 73''

Godefroot hat gesagt…

uiuiui wie er hier einen auf "gebildet" macht ;)

Gripweed hat gesagt…

"Ich weiß, daß diese Ratschläge vergeblich sind und ich - wie das Sprichwort sagt - versuche, einen Mohren weißzuwaschen. Denn du wirst weiterhin Bücher kaufen, die dir nichts nützen und über die Gebildeten lachen." - Lukian von Samosata, Wider den ungebildeten Büchersammler, 28