Mittwoch, 18. März 2009

Kreator Caliban Eluveitie Eisenbahnhalle Losheim am 08.03. 2009

Hübsch lang gewartet und noch beim Chinamann futtern um Emergency Gate und Eluveitie zu verpassen. Leider wurde das nichts, die letzten beiden Lieder von dieser unsäglichen Pagan-Metal-Mist-Kombo mussten wir dann doch noch ertragen. Emergency Call waren nach einer nicht-repräsentativen Umfrage wohl gewöhnlicher, unspektakulärer Power Metal.

Gespannt habe ich dann auf Caliban gewartet, die mir schon auf dem Rock-Area-Festival recht gut gefallen haben. Die große Ablehnung (nur die ersten drei Reihen waren gefüllt), überraschte mich dann doch. Ich frage mich da, was mehr Metal ist, Panflöten-Keyboard-Quatsch oder Metalcore. Die überwiegende Mehrheit der gut besuchten Halle entschied sich für letzteres. Interessant der Typ, der das ganze Set über mit dem Effenberg da stand und auch den Sänger zu unsäglichen Reaktionen zwang. Tja, im Hardcore wäre er wohl verprügelt worden. Respekt an die kleine Pogomeute, die dezent an ihm vorbeisprang (bis auf einen). Auch eine kleine Wall-of-Death mit etwa 10 Teilnehmern gabs. Irgendwie sehr schade, zumal die Band sich viel Mühe gab ...

Bei Kreator war dann zum Glück alles anders. Ein gut gelaunter Mille gab diverse Klassiker wie Extreme Agression, Phobia und Coma of Souls zum Besten. Garniert wurde daws Ganze mit ein paar neuen Stücken. Leider war der Sound stellenweise so schlecht, dass man erst mit dem Einsatz des Gesanges diverse Lieder erkennen konnte. Schwierig war es jedenfalls nach vorne zu gelangen, so dass ich das Set von etwas weiter hinten beobachtete. Nach Betrayer, das ich leider wegen Zigarettenpause verpasste, war erstmal Schluss. Als Zugabe folgte wohl ein Stück vom Endorama-Album. Dann gab es die unvermeidlichen Zugaben Riot of Violence und Tormentor, die mich dann auch nach vorne zogen, um noch einmal den Kopf zu schütteln. Nach etwa 75 Minuten (15 weniger als versprochen) war dann leider Schluss. Schade, dass nichts von der Renewal gespielt wurde. Ich hoffe, Mille hält sich an seine Drohung, jetzt öfter im Saarland zu spielen.

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