Sonntag, 17. Mai 2009

Battle of Metal 2009 - Special Guest: Sodom - Losheim

Acht Bands traten beim diesjährigen Battle of Metal in der alten Eisenbahnhalle von Losheim gegeneinander an. Dem Gewinner winkte ein Auftritt beim diesjährigen Rock-Area-Festival. Ermittelt per ultrageheimer Stimmzettelwahl. Anscheinend ein Testlauf für die baldigen Kommunal- und Europawahlen. Als Special Guests traten Sodom auf.

Eigentlich recht pünktlich tauchten wir am Veranstaltungsort auf, nur um festzustellen, dass wir Thodtgehoelz (siehe hier) schon verpasst haben. Die Veranstalter haben wohl schon um 17:30 Uhr die ersten Bands auf die Bühne gescheucht (Einlass sollte um 18 Uhr sein). Doof und unfair. Naja, erstmal Bier trinken und Leute begrüssen. Das führte leider dazu, dass wir von den ganzen Bands gerade mal vier gesehen haben. Bei Godslave waren wir kurz in der Halle, aber der belanglose Death-Thrash ließ uns gleich wieder verschwinden. Naja, hatten wohl die meisten Freunde, denn schließlich haben sie an diesem Abend gewonnen. Ancient Gods waren auch sehr unspektakulär. Eigentlich wollten wir Indicator (für die ich gevotet habe) sehen, aber die sind dann auch 30 Minuten zu früh aufgetreten. Schade, nette Kerle,guter Thrash Metal.

Erinnern kann ich mich noch an die Metalcorler von Saddest Messiah (bescheuerter Name). Seeeehr langweilig. Weiß leider nicht, wenn sie aus der Halle haben wollten, aber schien wichtig zu sein. Endless Void mit Violine waren ganz ok. Beim Der Wolf im Manne-Lied von ihrer MySpace-Seite haben sie aber zu oft Halloween (sic!) gehört. Vom Besuch ebenjener Seite rate ich ab, die Soundqualität der MP3s ist gar fürchterlich. Mhm, ich müsste noch ein paar Bands gesehen haben, kann mich noch an ne Fronttrulla erinnern und irgendn Gothic-Metal-Haufen...

Naja, dann hieß es auf Sodom warten. Draußen raste gerade der Krankenwagen heran, keine Ahnung, was los war. Jedenfalls legten Tom und Gesellen dann mit Napalm in the Morning los und 90 Minuten lang regierte der gute, alte Thrash Metal. Ging gut ab und das Pogen war im Gegensatz zum Spermbirds-Gig (hier) nicht zu anstrengend. Stahlgitter hätten die Veranstalter aber besser gekauft, so standen zehn Männeken vor der Bühne und mussten selbst absperren. Bescheuert... Leid tats mir dann um den verunglückten Crowdsurfer bei Fuck the Police, den seine Freunde Räuberteitern-Style hinter sich warfen ... wo leider NIEMAND gestanden hat. Hätten sie auch vorher sehen können. Ich hoffe dem Flanellhemdenträger ist nichts passiert. Er landete nämlich direkt auf dem Kopf und sein Freund hat ihn rausgetragen.

Sodom boten ein buntes Best-of-Programm, in das sich nur wenige neuere Lieder verirrt haben. So muss das sein. Sehr schön auch, dass neben Standards wie Obsessed by Cruelty und Outbreak of Evil auch Witching Metal und Blasphemer ausgepackt wurden. Ansonsten nur Hits, zwei Coverversionen (Iron Fist und Aber bitte mit Sahne). Alles wurde frenetisch mitgegröhlt und abgefeiert. Beim Wachturm sang Angelripper zweimal die gleiche Strophe, was er auf sein Alter schob. Leider etwas wenige Scherze, sogar Bobby Schottkowski verkniff sich seine Sprüche. Schade irgendwie. Mit Ausgebombt (deutsche Version) endete dann der offizielle Teil und als Zugaben gabs noch Remember the Fallen, die Stumme Ursel und natürlich als Abschluss Bombenhagel. Anschließend wurden die Gewinner verkündet, aber da waren wir schon auf dem Heimweg.

Bildergalerien von sol.de: 1, 2, 3 (mit einem sehr schönen Button).

Lieblings-T-Shirts:
1. Darkness
2. Krümelmonster
3. Mehrere Chris-Dudek-Memorial-T-Shirts

(Blasphemy und No War mit Panzer drauf außer Konkurrenz)

Einkäufe: Hellowed Debütalbum (geniales Cover), Sabbat - The Harmageddon Vinylucifer Singles (dito) und Pentacle - Under the Black Cross

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