Mittwoch, 19. August 2009

Bold / Bringin' It Down im Kleinen Klub am 18. August 2009

Letzte Woche Dickies, diese Woche Bold. Geht gut ab an der lokalen Konzertfront, trotz Festival-Flaute.

Vorband aus Deutschland haben wir dann mal ignoriert, erstmal ganz un-XXX gepflegt ein Bier genossen. Angekündigt haben sich als zweite Band Bringin' It Down, laut Beschreibung von der Garagen-Seite, "spielen ein komplettes Set aus Judge-, Project X- und Youth Of Today-Songs". Gut, erstmal zum Negativen: komplettes Set heißt wohl 20 Minuten, die Project-X-Klassiker suchte man vergebens oder sie gingen im recht schlechten Sound unter. Los gings erwartungsgemäß mit Bringin' It Down von Judge. Das Publikum war sehr davon angetan Porcell tatsächlich mal live zu sehen und so gings dann auch schon mal schön gut ab. Es folgten noch weitere Judge-Klassiker wie New York Crew und In My Way. Zum Abschluss gabs Warrior von Blitz. Inklusive Tough-Guy-Macho-Shit-Posen von Porcell, der es sich nicht nehmen ließ mit nacktem Oberkörper ein Bad in der Menge zu nehmen. Die anderen Mitglieder waren übrigens Tim Brooks (Bold), Ken Olden (Battery, Better Than a Thousand), Daniel Larsson (Shelter) und Vinny Panza (Bold).


Nach kurzem Umbau stand dann fast schon wieder dieselbe Band auf der Bühne. Nur Porcell hatte sich an die Gitarre geschlichen und ein anderer Sänger stand auf der Bühne. Obwohl mir die Gruppe als ziemlich schlechtes Geknüppel beschrieben wurde, schafften sie es doch live ziemlich gut Arsch zu treten. Im Endeffekt alles, was man von einer Hardcore-Show erwartete: Stagediving, Pogo, Moshpit, alles da. Auch musikalisch fand ich sie nicht schlecht. Etwas enttäuschend, das nach 30 Minuten alles rum war und dann genau eine Zugabe (welche nicht Nailed to the X war) kam. Eins habe ich noch gelernt: Frauen sollten nicht stagediven, das arme Mädel flog geradezu durch die Luft. Pure angestaute männliche Kraft kann man wohl nicht kontrollieren... Ihr ist wenigstens nichts passiert.

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