Freitag, 9. Oktober 2009

Cannibal Corpse & Dying Fetus - 5. Oktober 2009

Cannibal Corpse back in SB!

Das Konzert ging wohl um 18:30 Uhr los, aber als Mensch der zur arbeitenden Bevölkerung zählt, war das leider nicht zu bewerkstelligen. Nach einer nicht repräsentativen Stichprobe waren aber sowohl Obscura aus dem Bayernlande, als auch Evocation (immerhin vertreten auf der genialen Swedish-Death-Metal-Kompilation) Schrott.

Naja, pünktlich zu Dying Fetus bin ich dann eingelaufen. Ich muss schon sagen, ein ganz schönes Brett lieferten die drei Amerikaner da ab. Ein Querschnitt durch die Diskografie, wobei besonders Justifiable Homicide hervorstach, zeigte das Können des Dreiers. Jeder Song durch die zahlreichen Breaks an sich abwechslungsreich, langweilte die Mischung dann nach einer halben Stunde doch etwas. Trotzdem ein schöner und brutaler Auftritt.

Kurze Umbaupause und dann die genialen Florida-Death-Metaller Cannibal Corpse. Kann da etwas schief gehen? Durchaus. An sich war der ganze Auftritt recht gelungen, doch nach einer halben Stunde trat auch hier ein Gewöhnungseffekt ein, den man beispielsweise bei Six Feet Under nicht verspürt. Zu ähnlich alles, kaum echte Höhepunkte. Dennoch war man gespannt: Kommen die verbotenen Hymnen oder hatte man CC gezähmt, wie damals Rockbitch (eins der langweiligsten und überflüssigsten Konzerte meines Lebens)? Um es kurz zu machen: Ja, sie durften. Die Frage war mit Fucked with a Knife ("a song for all the ladys") beantwortet. Vomit the Soul und Maggots folgten. Natürlich auch völlig überflüssige neue Nummern. Naja, George Fisher zeigte auch noch warum er zu den besten Frontmännern im Death Metal zählt. Eine ware Bangorgie lieferte er ab ("You can try to compete, but you will fail. But you can still try"). An Selbstüberschätzung mangelt es dem Jungen jedenfalls nicht. Nach Hammer Smashed Face war dann erstmal Schluss. Ob eine Zugabe folgte, weiß ich leider nicht. 1 1/2 Stunden reichen völlig.

Ein recht gelungenes Konzert trotz einiger Längen. Achja, Christa Jenal war nicht zu sehen. Hoffen wir mal, dass sie ihren wahnsinnigen Kreuzzug mittlerweile beendet hat. Irgendwann ist ja auch mal gut. Zu Schaden kam jedenfalls niemand auf dem Konzert und die meisten Leute sahen auch ganz nett aus :-)

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