Samstag, 19. Dezember 2009

12.12. The ’s + Fuck, Wolves! + The TOC Ensemble. Juz Illingen


Und so begab es sich am 12.12. das der Sänger von The 's zu seinem 30. Wiegenfest lud. Gut gelaunt und mit zahlreichen Geschenken bestückt, betrat man das kleine, aber feine JUZ-Illingen, das noch recht neu aussah. Nach der leiblichen Verköstigung, die sich aus einer delikaten Auswahl leckerer Salate, lecker Kuchen und noch leckerer Suppe, sowie einer unüberblickbaren Menge an lokalen Biersorten (Oetinger und Ottweiler) zusammensetzte, begannen dann Fuck, Wolves! mit einem merkwürdigen Geballer, dass man wohl als Mischung aus Powerviolence, Grindcore und Hardcore Punk bezeichnen könnte. Rissen mich jedenfalls nicht vom Hocker, obwohl ich solcherart Rumpelcore eigentlich generell zugeneigt bin. Werde wohl zu alt für den Scheiß...


Nach kurzer Umbaupause betrat das Geburtstagskind zusammen mit seiner Kombo The 's die Bühne. Beziehungsweise die Band betrat die Bühne und ihr Sänger blieb davor stehen. Der erste Song war dann leider ohne Gesang, was aber zuerst nicht bemerkt wurde. Leider klappte irgendwas mit dem Mischpult nicht, so dass das Mikro umgestöpselt werden musste. Damit hatte der Keyboarder leider seine Schuldigkeit getan, denn fortan waren die Keys nicht mehr zu hören. Aus der Not eine Tugend machend, entschloss sich der geschasste Musiker durch sehr interessante Tanzeinlagen und wilde Luftkeyboard-Solos den Auftritt seiner Kollegen rein optisch zu unterstützen. Feedback war das Motto des Abends und so fegte die junge, aufstrebende Band von Lied zu Lied ihrer bisher unveröffentlichten Debüt-10'' (ihr erinnert euch?). Exzellente Gitarrensolos, fantastisches Drumming, harter Bass trafen auf verzerrte, megaphonartige Vocals. Schon nach kurzer Zeit kamen die ersten Stagediver auf, kurz danach gabs Pogo vom Feinsten, an denen sich auch der Sänger beteiligte. Das Publikum feierte die Band jedenfalls gnadenlos ab. Einzige Mankos: fehlende Ansagen und schlechter Sound. The 's ließen es sich nicht nehmen noch einige Coverversionen, wie Teenage Kicks, All Day and All of the Night und Ever Fallen in Love einzubauen und noch zwei Zugaben nachzuliefern.

Anschließend war wieder trinken angesagt, dann betraten The TOC Ensemble die Bühne, die ich allerdings nur am Rande mitbekam. Großartig jedenfalls die punkigen Coversongs von Manowar (Hail and Kill) und Billy Idol (Rebel Yell) und natürlich Real American (Einlaufmusik von Hulk Hogan).

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