Donnerstag, 25. März 2010

Tocotronic in der Garage am 5. März 2010


Ja, ich weiß, ist schon lange her, aber viel Stress zwischendurch. Daher nur ein Kurzreview,

Mal wieder eines dieser Konzerte, wo man berechtigte Hoffnungen hat, einen der besten Abende seines Lebens zu haben und dann gnadenlos enttäuscht wird. Aber fangen wir von Anfang an an. Pünktlich zur Vorgruppe Dillon eingetroffen und mit alten Kollegen und Freunden geredet und getrunken. Leider war die Vorgruppe doch irgendwie komplett überflüssig. Lauer Minimalfolk ohne irgendwelche großartigen Neuerungen und mit ekelhafter Quäkestimme im Stil von Björk, aber ohne deren Klasse zu erreichen.

Dann gings los mit den sympathischen Hamburger Jungs. Irgendwie wollte der Funke aber nicht so richtig überspringen. Einfach zuviel neuer Kram und zu wenig aus der großartigen Lo-Fi-Frühphase. So blieben mir grandiose Lieder wie Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein und Wir sind hier nicht in Seattle, Dirk leider erdpart. Meine Faves waren daher Mein Ruin und Aber hier leben: Nein Danke!. Gut fand ich den Instrumententausch gegen Ende. War aber ganz klar ein eher verhaltenes Konzert ohne Höhepunkte. Etwas schade, hätte mir echt mehr versprochen. This Boy wasn't Tocotronic...

Links: Dillon - Tocotronic

PS: Danke an Kai für das Foto!

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