Dienstag, 25. Mai 2010

Rock n Roll Weekender in Walldorf, Baden-Württemberg, Tag 1 - 22. Mai 2010

Und so begab es sich, dass sich unsere kleine Reisegruppe auf den Weg in die beschauliche SAP-Hauptstadt Walldorf machte. Nach einer etwa zweistündigen Fahrt und einer etwa einstündigen Suche kamen wir dann auch tatsächlich am Session-Kulturzentrum an, wo es erst mal hieß Zeltaufbau. Dies gestaltete sich dann allerdings recht schwierig, da anscheinend niemand von der Security so richtig wusste, bis wohin man fahren durfte. Nach dem Zahlen einer übermäßig hohen Kaution durften wir dann fast bis zum Zeltplatz fahren. Leider erhielt ich sogleich einen Anruf vom Kalifen, dass seine Reisegruppe am anderen Ende von Walldorf eine Autopanne mit Totalausfall hatte. Also die Zelte und alles ausgeladen und dann die Frauen alleine den Zeltaufbau bewerkstelligen lassen. Mit dem Abschleppseil gings dann Richtung Kulturzentrum. Dort hieß es dann umladen und wieder die Kaution hinterlegt. Schwupps, ausgeladen, wieder Parkplatzsuche und schon konnte die Party losgehen. Nach dem ganzen Stress erstmal etwas Gerstensaft. Das gestaltete sich dann etwas länger, so dass wir erst gegen 22 Uhr das Festivalgelände betraten, wo es dann weiteren Gerstensaft gab.



Die kleine Halle war jedenfalls gut gefüllt, als die Smalltown Casanovas die Bühne betraten und ein wunderschönes Rockabilly-Set Feil boten. Neben eigenen Liedern gab es auch Klassiker, wie You Never Can Tell zu hören. Eine recht sympathische Band jedenfalls, die das Publikum zum Tanzen animieren konnte. Danach wars für den Tag leider schon musikalisch Schluss, auf Swing hatten wir keine Lust und so gings mit Trinken, Umschauen und Essen weiter, bis wir recht früh (so 1:00 Uhr) Richtung Zelt gingen. Die Strapazen des Tages waren uns allen jedenfalls noch anzumerken. Positiv anmerken muss ich jedenfalls noch, dass mein eher unkonventionelles Auftreten (Kutte, Johnny-Cash-T-Shirt, lange Haare) in der Horde von Rockabillys nicht auf Ablehnung stieß, sondern sogar teilweise gefeiert wurde. Dass das nicht selbstverständlich war, lest ihr im nächsten Teil des Berichtes, wo Gripweed gegen Sonnenbrand, überforderte Securities und SAP-Mitarbeiter kämpfen muss. Außerdem folgt dann die Auflösung, welches Malheur Storchens Chevy lahm legte.

Link: Festival-Homepage - Smalltown Casanovas

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