Sonntag, 22. August 2010

Monster Magnet, 10. August 2010 Garage SB



Nach einem eher enttäuschenden Life of Agony-Konzert an ebenjenem Ort, bei dem ich zudem meine Kamera vergessen habe, und zu dem es nicht wirklich was zu schreiben gibt (außer vielleicht, dass Panic Cell ganz gut waren und sich Keith Caputo auf der Bühne aufführte, wie der jüngere und wesentlich kleinere Bruder von Ozzy Osbourne), gings nun zur Stoner-Rock-Legende Monster Magnet. Vorher galt es aber erstmal Karma to Burn durchzustehen. Naja, was heißt durchzustehen? Die Jungs lieferten einen echt fetten Sound, der ziemlich mitrocken ließ. Leider kommt ihre Musik ja heuer rein instrumental aus, die Frage war also nur: Geht das? Ja, es geht. Die Musik ist so abwechslungsreich, druckvoll, die Musiker so engagiert, dass es keine Sekunde langweilig war.



Nach kurzer Umbauphase beherrschten dann Monster Magnet den Rest der Spielzeit. Das ehemalige Drogenopfer Dave Wyndorf versteht es immer noch zu unterhalten. Zwar hat sein Äußeres unter den Drogeneskapaden extrem gelitten, wie man auf dem Foto vielleicht erkennen kann, auf die Power der Band hatte das jedoch keine Auswirkungen. Das Set unterhielt dann durch eine Mischung aus neuen Nummern vom demnächgst erscheinenden Album und guten alten Klassikern, wie Negasonic Teenage Warhead und Spacelord. Leider hatte auch hier das harte Leben von Wyndorf zumindest Auswirkungen auf den Gesang, der nicht ganz so markant aus den Boxen strömte. Die Light-Show war fantastisch, psychedelische Videoaufnahmen rundeten das Konzert ab und ab Mitte des Sets konnte man die Bühne dank dem ganzen Nebel nicht mehr erkennen. Das Konzert endete mit der Zugabe Powertrip und der unvergesslichen Textzeile "I'm never gonna work another day in my life/The gods told me to relax/They said I'm gonna be fixed up right/I'm never gonna work another day in my life".

Links: Monster Magnet - Karma to Burn

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