Mittwoch, 15. Juni 2011

Hexentanz-Festival 2011

Leider auch wieder ein bisschen her. Nun gut, ich muss leider zugeben, dass das Hexentanz-Line-up sich jedes Jahr ein Stückchen verschlechtert. Mir kommts so vor, als ob jedes Jahr die gleichen Bands spielen. Zudem war beim Walpurgisschlacht-Festival vom Freitag nur noch Fun Metal angesagt: J.B.O., Samsas Traum, die unsäglichen Equilibrumlarumlöffelstiel und nicht zuletzt die ungekrönten Könige der schlechten, grenzdebilen Texte: Eisregen. Gut dass ich dafür kein Geld bezahlt habe.

Umso schlechter, dass ich dafür am nächsten Tag löhnen musste und der Preis eines Ein-Tages-Tickets genau 10 preisgünstiger ist, als für zwei Tage. Umso ärgerlicher, dass wir gerade ankamen, als Das Ich fertig waren. Ja, wirklich schade, ist ihre energetische Performance doch immer mitreißend.

Alexander Wohnhaas

Megaherz als nächstes, na dann. Was soll man sagen? Gesehen habe ich sie jetzt schon mindestens fünf Mal, davon alleine drei Mal auf dem Hexentanz. Außer einem neuen Gitarristen hatten sie nichts außergewöhnliches anzubieten. Jedes Jahr dasselbe. Also ab auf den "Mittelaltermarkt". Auch hier hat sich nix geändert, die gleichen überteuerten Stände wie jedes Jahr. Zumindest das Anstehen beim Einlass war nimmer so lang.

Agonoize

Agonoize lieferten bei ihrem ersten konzert auf dem Hexentanz dann eine grandiose Performance. Wirklich eine sehr gute Liveband. Das Blut sprizte und gegen Ende gabs dann noch andere Flüßigkeiten ;-) Man erinnert sich an selige GWAR-Zeiten. Sie spielten auch brav alle Hits, wie Schaufensterpuppenarsch, Koprolalie, Staatsfeind und Vollrauschfetischist. Dann außerdem noch ein Cover, weiß aber nicht von wem. Dazu ein paar Cybertrotteltänzer im Publikum, doch sehr nett anzuschauen.

Eluveitie-Hexentanz2011

Während des Gigs von Eluveite ergriffen wir dann die Flucht. Debiler Pagan-Metal für Waschweiber und Bauerntrampel. Subway to Sally habe ich einmal zu oft gesehen und mag diesen "neuen" Kram (also ab der Bannkreis) sowieso nicht mehr. Und die Band hat es durch ihr Auftreten geschafft, das mir die vorherigen Alben auch nicht mehr gefallen.

Ja, ja, ich weiß, klingt nach ner Menge Spaß, die ich da hatte. Aber so übel wars nicht. Immerhin gabs was zu trinken und ich konnte die Beherit-Demos (auf CD) erstehen. Nächstes Jahr werden wir wohl oder übel nochmal dort sein, dann bestimmt mit einem weiteren Hammer-Line-up. Ich tippe auf Eisregen, Megaherz, Eisbrecher und Tanzwut. Wird bestimmt toll. *gähn* :-(

Link: Hexentanz-Fetsival

PS: Den nächsten Tag schenkten wir uns, weil wir die einzigen interessanten Acts, nämlich Paradise Lost und Umbra et Imago bereits mehrfach gesehen haben.

Keine Kommentare: