Mittwoch, 12. Oktober 2011

Crowd of Isolated / 19. August 2011 Juz Neunkirchen

Endlich, ich dachte schon, es würde nie passieren. Hielt mich schon für Mastermind. Aber nun ist es endlich passiert. Ich habe keine Ahnung, wer die Band auf unten stehendem Foto ist. Tatsache ist, es spielten drei Bands im JUZ und eine vierte sagte ab. Eine davon wird später beschrieben. Also handelt es sich hier um a) Clap your Hands Twice, b) Autobot oder c) The Maja Project . Oder gar d) eine völlig andere Band, die nicht auf dem Flyer war? Ich habe einen klaren Favoriten, aber ich bin mir wie gesagt nicht sicher. Wer es weiß meldet sich. Als Gewinn gibts n Bier beim nächsten Konzert und ne Commons-Datei für die Band. Wie ichs normalerweise ja immer tue.


Nun, da ich schon den Namen nicht mehr dem Foto zuordnen kann, werde ich wohl auch nix mehr zum musikalischen Stil beitragen können. Blieb jedenfalls ohne große Akzente, befürchte ich.

Crowd of Isolated

Wer kennt Crowd of Isolated? Hand hoch! Ach, doof, seh ich ja gar nicht. Egal, ich kannte sie jedenfalls nicht, doch Kollege Rekombiniert hielt mir eine Geschichtsstunde. Also, Crowd of Isolated war eine saarländische Hardcore-Punk-Band, die in den 1980ern immerhin zwei Platten veröffentlichte, nämlich I Try to Tell About a Way und Memories and Scars (letztere ist noch erhältlich). Damit zählen sie wohl neben Nicole und Blackeyed Blonde zu den bekanntesten saarländischen Hardcore-Acts. Oh sorry, Kalauer. Naja, Wurst (also Lyoner)... OK, ich höre auf. Geschichtsstunde beendet, Artikel folgt. Jedenfalls entschieden sich die mittlerweile in der Midlife-Crisis befindlichen Jungs wieder gemeinsame Sache zu machen. Und so gings dann auch an diesem Abend los mit einem Intro und A Few Seconds. Danach folgten ein paar Witze über Altersheime und Seniorenteller, die mir ehrlich gesagt etwas auf den Sack gingen. Aber man kann im Hardcore nicht alles haben. Entweder die Band hält ewig lange Vorträge über die Befindlichkeit der Welt, der eigenen Szene oder ihrem morgendlichen Frühstück, oder sie macht eben schlechte Witze. So wie der nächste: Wichtig ist, was hinten dabei raus kommt: Nämlich in letzter Instanz verdammt gute druckvolle Musik. Und wären die Witze über Seniorenteller nicht so penetrant gewesen, hätte man dieser auch das Alter nicht angemerkt. Waren auch fast nur neue Songs plus ein paar Klassiker. Mit den Jungs bleibt also zu rechnen. Ein sehr schöner Auftritt vor leider zu wenig Gästen. Danke aber an den veganen Stand, der auch zu spät gekommene weiterhin mit Essen versorgte.

Links: Crowd of Isolated

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