Mittwoch, 2. November 2011

The Baboon Show, Prinzessin... und The 's live im Trierer Exil, 29. Oktober 2011

Guten Freunden schenkt man eine Fahrt nach Trier und so gings am 29. Oktober 2011 in die Bistumshauptstadt des ältesten Bistums nördlich der Alpen (für meine katholischen Leser). Und dort im altehrwürdigen Exil sollte es dann drei superbe Bands zu erleben geben. Leider nicht im Kellergewölbe, sondern in einem weiter oben gelegenen, kleineren Saal. Naja, auch nicht schlimm. Etwas verwirrend, das um 20:30 noch niemand da war und auch noch niemand gespielt hatte. Die Sause ging erst um 21:30 los und zwar...

The 'S live in Trier  

...mit meinen Dauergästen von The 's. Leider war zu dieser frühen (?) Stunde noch nicht so viel los. Aber den anwesenden Gästen wurde eine wunderschöne Show geboten. Nach einem knackigen Intro folgten die von der Single bekannten Hits Hairy Girls on Acid, 5th Avenue und Liquor in the Front. Welche Songs noch gespielt wurden, könnt ihr auf meinem neu eingerichteten YouTube-Kanal erfahren. Also, wenn ich endlich erfahre, wie die Lieder heißen. Aber Vorsicht, so mit der richtigen Tonaufnahme habe ichs noch nicht so drauf. Aber egal, The 's hatten auch was neues mitgebracht, nämlich den Überhit Ass, Wind & Fire. Klasse Song. Langsam klappts auch mit dem Stageacting, auch wenn etwas mehr Rumgepose den Jungs nicht schlecht zu Gesicht stände.





Prinzessin Halts Maul waren die nächsten. Diese verfügten anscheinend in trier schon um eine beständige Fanbase, denn vor der Bühne war plötzlich die Hölle (naja, ein paar mehr) los und es wurde von Beginn an gepogt und mitgegröhlt. Eine reife Leistung, denn wie schon bei der The 's Release Show verstehe ich live kein Wort. So ging auch das Bubonix-Cover (siehe Video) etwas unter. Jedenfalls sind Prinzessin Halts Maul eine klasse Band, die jedoch, wie ich finde, auf Platte musikalisch besser sind, als die Live-Shows es vermuten lassen. Das soll nicht heißen, dass die Liveshows scheiße sind, eher im gegenteil. Die Band ist super motiviert und agil. Aber die Musik klingt irgendwie anders als auf Platte.



Baboon Show 3

The Baboon Show dürften der heißeste Export aus dem skandinavischen Raum seit Turbonegro sein. Zur Präsentation des neuen Albums Punk Rock Harbour gings auf Deutschland-Tour und der gemischt-geschlechtliche Vierer zeigte den deutschen Fans und solchen, die es werden wollen, was eine Liveshow bedeutet. Für die Support-Bands der wahre Graus, blasen die Schweden doch mal locker alles weg, was vorher war. Das liegt vor allem an der Präsenz von Frontfrau Cecilia Boström. Unglaublich, was die Dame an dem Abend leistete. Begann schon damit, dass sie durch die Menge zur Bühne tanzte. Stillstehen war nicht. Den ganzen Gig über nicht. Musikalisch eine Mischung aus Blondie und X-Ray Spex. Präsentiert wurden vor allem Lieder vom neuen Album. Die Hitdichte dort ist etwa vergleichbar mit dem ersten Ramones-Album. Wobei man auch hier erwähnen sollt, dass das Album nicht ganz so hart ist, wie sie live rüberkommen. Bis dato der beste Liveauftritt von 2011 und wohl auch kaum zu überbieten.



Links: The Baboon Show (MySpace)

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