Statt Mortal Sin erwartete mich also Heathen. Wer die Jungs kennt, weiß was einen erwartet. Nämlich abartig genialen technischen Bay-Area-Thrash der Spitzenklasse. Beschränkt wurde die Setlist auf Victims of Deception und das Debütalbum Breaking the Silence, also zwei der besten Alben aller Zeiten. Schade, dass das Publikum noch nicht so in Freudenstimmung war und bis auf Sänger David White auch noch nicht so viel Power von der Band rüberschwappte. Ist aber klar, Lee Altus musste ja später mit Exodus nochmal ran. Als letzten Song gabs Death by Hanging, danach wurde das Publikum in die Arme von
Schmier von Destruction entlassen. Als Drei-Mann-Band angetreten, war es doch nur Schmier, der die Show alleine schmiss. Das Publikum war nun auch etwas erwacht und es gab sogar kurz sowas, wie ein Pit. Trotzdem waren lediglich die ersten drei reihen gefüllt und dann war da eine klaffende Lücke. Das Publikum feierte die Lieder von Sentence of Death und Infernal Overkill. Sehr unsouverän jedoch als Schmier Wünsche einforderte und die ersten beiden reihen unisono Devil's Soldier forderten, das jedoch nichht erfüllt werden konnte, weil sies nicht geprobt hatten. Jetzt mal ernsthaft: insgesamt 13 Songs waren zum Lernen. Hallo? Stattdessen gabs dann The Ritual. Hätte er mal besser seine Klappe gehalten von wegen Publikumswünsche. Aber es wurde noch seltsamer: letztes Lied war Curse of the Gods, aber das stand doch gar nicht zur Disposition? Ich meine auf der Thrashfest-Seite stehen doch die Alben und Eternal Devastation war nicht dabei. Aber egal, ein Hammer-Auftritt wars auf jeden Fall.
Nachdem der erste Headliner vorbei war, betraten Sepultura die Bühne. Ich war schon etwas gespannt, wie sich der "Neue" da so macht, habe ich Seppltura doch seit der
Ein bisserl Bammel hatte ich vor Exodus, hatte ich sie doch in nicht so toller Erinnerung. Doch meine Bedenken waren wie weggewischt, denn diesmal herrschte guter Sound und ein gut aufgelegter Rob Dukes, der ja irgendwie immer so aussieht, als wäre er gerade vonner Straße eingesammelt worden und würde jeden Moment bei einem Hundekampf als Pittbull auftreten. Leider war bei Exodus offensichtlich, dass die meisten wegen den Seppls gekommen waren, leerte sich die Halle doch ein wenig.
Die Beschränkung betraf diesmal eines der besten Alben aller Zeiten, Bonded by Blood nämlich, und die beiden Alben Impact Is Imminent (imho so la la), sowie Pleasures of the Flesh. Warum die Aufteilung so komisch war (Fabulous Disasters wurde ignoriert), wurde einem irgendwie nicht klar. Das vorletzte Lied war nämlich The Toxic Waltz und das ist auf Fabulous Disasters. Seltsame Politik. Mir hätte sowieso Bonded by Blood gereicht. Und davon gabs auch ordentlich was auf die Ohren: Lesson in Violence, Piranha, Metal Command , Exodus und natürlich als Abschluss Strike of the Beast. Zwischendurch gabs mehrere zaghafte Circle-Pit-Anläufe und gegen Ende eine ziemlich kleine Wall-of-Death. Und weihnachtlich wurde es auch, sammelte Rob Dukes doch Weihnachtsmannmützen für
Links: Mortal Sin - Heathen - Destruction - Sepultura - Exodus - Thrashfest

1 Kommentare:
Na das hört sich doch nach einem richtig fluffigen Abend an!
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